WSPA-Mitgliedsorganisationen befreien hunderte Kampfhunde bei einer staatenübergreifenden Rettungsaktion

Teamwork: Mitgliedsorganisation HSUS kümmert sich um die logistische Planung der Aktion

Die WSPA Mitgliedsorganisationen ASPCA, Humane Society of the United States (HSUS) und United Animal Nations (UAN) schließen sich zusammen, um in einer groß angelegten Rettungsaktion mehr als 400 Hunde aus der Gewalt organisierter Kampfhundringe im mittleren Westen der Vereinigten Staaten zu retten.

Infolge umfassender Ermittlungen nahmen Beamte regionaler und überregionaler Vollzugsbehörden Festnahmen vor und beschlagnahmten Hunde in acht US-Bundesstaaten: Missouri, Mississippi, Nebraska, Illinois, Iowa, Texas, Oklahoma und Arkansas. Grundlage für die Aktion bildeten einschlägige Beweise, die die Humane Society of Missouri (HSMO) erfasste.
 
Es war die größte Rettungsaktion für Kampfhunde in der Geschichte der Vereinigten Staaten und ein bemerkenswertes Beispiel für die Zusammenarbeit nationaler und lokaler Tierschutzorganisationen im Kampf gegen die barbarische Tierkampf-Industrie.

 

Hand in Hand für die Tiere

Dutzende HSUS-Experten und -Ehrenamtliche erklärten sich bereit zu helfen: Sie kümmerten sich um die beschlagnahmten Tiere, leisteten Unterstützung bei Transport und Unterbringung der Hunde sowie der Dokumentation des Einsatzes. Viele weitere Freiwillige wurden durch den Emergency Animal Rescue Service (EARS) der UAN eingesetzt.

37 EARS-Engagierte wurden speziell darauf vorbereitet, mit großen Hunden in Stresssituationen umzugehen. Sie reisten eigens aus Virginia und Pennsylvania an, um sich um die befreiten Hunde zu kümmern.

ASPCA unterstützte die Aktion mit seinem speziellen Einsatzteam zur gerichtsmedizinischen Verbrechensüberwachung. Dieses Team umfasste spezielle Einsatzkräfte für Tiere in Katastrophen, Tatortfahnder und Dr. Melinda Merck – die führende forensische Veterinärin des Landes. Gemeinsam sollten sie einschlägige Beweise für die Anklage des Verbrechens sammeln.

Der Besitz und auch die Abrichtung von Kampfhunden sind in den USA illegal. Das heißt, dass die ehemaligen Hundebesitzer im Falle einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe rechnen müssen.
Die mobile Aufklärungseinheit der ASPCA, die auch für die Aktion eingesetzt wurde, ist ausgestattet mit spezieller medizinischer Ausrüstung für die Behandlung von tierischen Patienten.

 

Aussicht auf ein besseres Leben

Die geretteten Hunde wurden unter der Leitung der HMSO-Einsatzgruppe für Tierschutz in eine Sicherheitseinrichtung gebracht, in der sie versorgt und gepflegt werden, bis das Bundesbezirksgericht der Vereinigten Staaten eine endgültige Entscheidung über ihr Schicksal getroffen hat.

Alle Hunde werden von speziellen Verhaltensexperten begutachtet, um die Möglichkeit einer Einbindung in Rettungsteams zu prüfen oder, ob die Tiere an Privatpersonen vermittelt werden können – damit sie nun endlich auch die guten Seiten des Menschen kennen lernen dürfen.

Lesen Sie auf den Internet-Seiten der Mitgliedsorganisationen mehr über diese großartige Rettungsaktion:

ASPCA
HSUS
UAN

 

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Hund mit einem WSPA Mitarbeiter in Gujarat, Indien