Bärenfarmen

Asiatische Bärenfarm, in denen Bären wegen ihrer Galle in Käfigen gehalten werden


Gegenwärtig leiden mehr als 12.000 Bären in asiatischen Bärenfarmen unter unsäglichen Qualen.

Die Bären werden in Gefangenschaft gehalten, damit ihnen Gallensaft entnommen werden kann. Dieser wird als Wirkstoff in der traditionellen asiatischen Heilmedizin verkauft.

Die grausamen Methoden der Gallensaftentnahme sind für die in winzigen Käfigen eingesperrten Bären mit unsäglichen körperlichen und seelischen Qualen verbunden. Werfen Sie einen Blick hinter die Mauern von Bärenfarmen >>

Die WSPA ist der Überzeugung, dass die Bärengalleproduktion in Farmen eine unnötige Quälerei darstellt und beendet werden muss. Eine zunehmende Zahl von Praktizierenden der Traditionellen Asiatischen Medizin teilt diese Überzeugung und steigt auf pflanzliche und synthetische Ersatzstoffe für Bärengalle um.

Bärenfarmen bedrohen wild lebende Bären

Ein zur Gewinnung von Gallensaft eingesperrter Bär in einer asiatischen Bärenfarm

Betreiber von Bärenfarmen argumentieren mitunter, dass ihre Branche, durch Deckung der Nachfrage nach Bärengalle, zum Schutz der wild lebenden Bären beitrage.

Untersuchungen der WSPA zeigen jedoch, dass Wilderer wild lebende Bären an Farmen verkaufen und gleichzeitig den illegalen Export von Gallenblasen und -saft aus den Bärenfarmen unterstützen.

Bärenfarmen sind eine Bedrohung für die gefährdete Population wild lebender Bären, insbesondere in Südostasien.

 

Was unternimmt die WSPA?

Die WSPA engagiert sich gemeinsam mit der Calvin Ayre Foundation für den Schutz wild lebender Bären und ein Ende der Bärenfarmen, durch:

  • Partnerschaftliche Kooperation mit den Regierungen asiatischer Länder – unter Einsatz von Forschung, Aufklärungsarbeit und Diplomatie – mit dem Ziel der Abschaffung von Bärenfarmen.

  • Aufruf zum Stopp des illegalen Handels mit Bärenprodukten. Mit dem von der WSPA bereitgestellten Schnelltest zum Nachweis von Bärenproteinen können Zollbeamte illegale Importe von Bärengalle und anderen Bärenerzeugnissen stoppen.

  • Zusammenarbeit mit Ärzten und Patienten der Traditionellen Asiatischen Medizin zur Förderung von Ersatzstoffen für Bärengalle.

Unser Ansatz ist erfolgreich. Im Jahr 2005 verpflichtete sich die Regierung Vietnams im Rahmen einer gemeinsamen Absichtserklärung mit der WSPA zur schrittweisen Abschaffung von Bärenfarmen. Neue Vorschriften und das WSPA-Programm zur Kennzeichnung von Bären mittels Mikrochip tragen präventiv dazu bei, dass künftig keine weiteren Bären unter der Quälerei in Bärenfarmen leiden müssen.

Doch es gibt noch viel zu tun.

 

Helfen Sie uns, die Bärenfarmen in Asien abzuschaffen

Wenn Sie nach der Traditionellen Asiatischen Medizin behandelt werden, vergewissern Sie sich, dass Ihr Therapeut bei allen Heilmitteln gänzlich auf Bärengalle verzichtet. Die Bewusstseinsbildung und die Ermutigung zur Verwendung von Alternativen trägt dazu bei, Bären vor der grausamen Galleproduktion in Farmen zu bewahren.

Mit einer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit zur weltweiten Förderung des Tierschutzes.

 

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