
Die Not streunender Tiere zählt derzeit zu den vordergründigsten Aufgaben des globalen Tierschutzes. Von der Problematik besonders betroffen sind Hunde – etwa 75% der ca. 400 Millionen Tiere weltweit sind herrenlos.
Das Leben auf der Straße ist hart. Streunende Hunde kämpfen um das wenige Futter und die Beute aus Abfallbehältern. Verletzungen, die aus solchen Auseinandersetzungen um Futter entstehen, werden nur selten behandelt.
Geschwülste, Hautkrankheiten und offene Wunden sind bei Streunern normal. Über 75% der Welpen in den Entwicklungsländern sterben qualvoll an Krankheiten wie Tollwut oder Staupe.
Streunende Hunde, die meist an Hunger und Krankheiten leiden, suchen in der Nähe von Menschen nach Futter und Zuflucht. Häufig werden sie als Plage und Bedrohung für die Gesundheit wahrgenommen.
Unzureichendes Wissen und mangelnde Ressourcen führen dazu, dass Hunde in den Entwicklungsländern wahllos vergiftet, erschossen oder durch Stromstöße getötet werden.
Diese Methoden sind grausam und für die Tiere mit starken Schmerzen und großem Leid verbunden. Zudem sind sie langfristig uneffektiv, da sie die Ursachen des Problems nicht beseitigen.

In vielen Ländern wurde der Großteil der streunenden Tiere von ihren Besitzern ausgesetzt oder darf trotz eines festen Zuhauses einfach frei herumlaufen. Die unbeaufsichtigten Hunde pflanzen sich fort, so dass viele ungewollte Welpen zur Welt kommen.
Die WSPA will mit ihrer Arbeit darüber aufklären, wie man verantwortungsvoll mit Haustieren umgeht: Durch Kennzeichnung, Impfung und Sterilisation oder Kastration wird erreicht, dass weniger Tiere auf der Straße landen.
Unsere Vision ist, dass alle Länder effektive und humane Methoden im Umgang mit streunenden Tieren einsetzen, mit denen die Ursachen des Problems bekämpft werden.
Lesen Sie mehr über den humanen Umgang mit Streunerpopulationen >>
Einige Länder haben sich bereits für einen humanen Ansatz im Umgang mit den dort lebenden streunenden Tieren entschieden.
Trotzdem sind noch immer Millionen herrenloser Tiere dringend auf unseren Schutz angewiesen.
Ihre Spende leistet einen wichtigen Beitrag dazu. >>