Das Pegasus-Projekt in Israel: Hilfe für Pferde und Esel in Not

Viele Lasttiere leiden weltweit unter schlechten Lebensbedingungen.

Lange Zeit gab es in Israel niemanden, der sich um sie kümmerte: Pferde und Esel, die Tag für Tag hart arbeiten und schwerste Lasten tragen müssen.

Ihre Besitzer haben oft nicht die nötigen Kenntnisse oder ihnen fehlen schlicht die finanziellen Mittel, um ihre Tiere artgerecht zu behandeln. Manche von ihnen werden einfach ausgesetzt, wenn sie aus Altersgründen oder durch eine Verletzung ihren alltäglichen Pflichten nicht mehr nachkommen können.

Doch seit Anfang 2008, können die notleidenden Arbeits- und Lasttiere in Israel auf Rettung hoffen: Sie haben einen „Anwalt“ gefunden, der sich nach allen Kräften für ihr Wohlergehen einsetzt.

 

Unterstützung der Mitgliedsorganisation „Pegasus“

Um der schlimmen Situation der Esel und Pferde im Nahen Osten entgegenzuwirken, wurde die WSPA im Januar 2008 in Israel aktiv: Sie unterstützt ihre Mitgliedsorganisation „Pegasus“, die sich um kranke, verletzte und überlastete Arbeitstiere kümmert und sie tierärztlich versorgt. Gleichzeitig werden Workshops für die Besitzer durchgeführt, um sie im besseren Umgang mit ihren tierischen Begleitern zu schulen.

Konkret verfolgt das Pegasus-Projekt mit seinen Maßnahmen dabei folgende Ziele:

  • Die Pflege, medizinische Versorgung und Rehabilitierung hilfsbedürftiger Pferde und Esel.

  • Eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Lasttiere, indem ihre Besitzer im tiergerechten Umgang mit ihnen geschult und über die speziellen Bedürfnisse der Lasttiere aufgeklärt werden.

  • Eine dementsprechende Verminderung der Anzahl vernachlässigter, ausgesetzter und missbrauchter Esel und Pferde. Ebenso die Verringerung der Zahl von Arbeitsunfällen.

  • Die Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins für die Problematik.

 

Großes Engagement gegen große Missstände

Neben Workshops, die Lasttierbesitzer in artgerechter Haltung und einem würdigen Umgang mit ihren Pferden und Eseln ausbilden, werden auch Kurse für Grenzpolizisten und Parkbehörden abgehalten. Diese sollen  kranke, verletzte und missbrauchte Tiere erkennen können, um sie anschließend zu konfiszieren und ihnen tierärztliche Behandlung zukommen zu lassen.

In Ergänzung zu diesen Unterweisungen für Tierhalter und öffentliche Stellen werden auch allgemeine Informationsmaterialien auf Hebräisch und Arabisch produziert und verbreitet, um die breite Bevölkerung zu erreichen und sie auf das Schicksal der Arbeitstiere aufmerksam zu machen.

Da die Gesetzesgeber viel zum Schutz der Tiere beitragen können, trifft sich die WSPA mit Regierungsvertretern, um so bessere Lebensbedingungen für Arbeits- und Lasttiere zu erreichen.

 

Erfolge und Aufgaben für die Zukunft

Ein abgemagertes, krankes Pferd wird untersucht.

Das beeindruckende Ergebnis der bisherigen Anstrengungen des Pegasus-Projektes: Allein bis Mitte 2009 wurden 69 Esel und 40 Pferde gerettet.

Doch die Projektmitarbeiter leisteten nicht nur Direkthilfe, sondern konnten auch langfristig bedeutende Veränderungen bewirken. Nachdem Pegasus mit ihrer Arbeit und den Erfolgen die Behörden überzeugen konnte, haben sie nun einen Beraterstatus im israelischen Tierschutz-Komitee erlangt.

Auch ist die Organisation nun einem zunehmenden Teil der Regierungsvertreter bekannt: Ihrem Engagement wird Respekt entgegengebracht, so z.B. in Form schriftlicher Danksagungen für die deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen der Pferde und Esel in der Region.

 

Helfen Sie der WSPA, auch in Zukunft gute Lebensbedingungen für Arbeits- und Lasttiere schaffen zu können

In Israel bleibt für die hart arbeitenden Pferde und Esel natürlich noch einiges zu tun. Helfen Sie uns, den Tieren die schwere Last etwas abzunehmen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer wertvollen Spende, damit wir den Tieren in Not helfen können!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

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