Wale

Walfang - mit Walen an Bord des Schiffes

Es gibt keine Möglichkeit, Wale zu jagen und zu töten, ohne dass sie dabei Leid und Schmerzen ertragen müssen. Die WSPA fordert deshalb die Einstellung des kommerziellen Walfangs.

Durch schlechte Sicht, Meeresströmungen und das Wanken des Bootes auf hoher See kann beim Schießen auf Wale niemals sichergestellt werden, dass der Wal tatsächlich gleich stirbt. Stattdessen erliegen die angeschossenen Meeressäuger dem Tod erst durch Verbluten und dies kann bis zu einer Stunde dauern. Genügend Filmmaterial beweist, dass ihr Todeskampf brutal und qualvoll ist.

 

Kommerzieller Walfang ist verboten

Dabei ist kommerzieller Walfang schon seit 20 Jahren verboten. Einige Länder wie Norwegen, Japan und Island, jagen dennoch weiter. Sie haben immer wieder internationale Übereinkommen zur Erhaltung und zum Schutz der Wale ignoriert – sogar das Walfangverbot der Internationalen Walfangkommission (IWC).

 

Beispiel Island und Japan

Mehr als 53.000 WSPA-Unterstützer weltweit verdeutlichten im Jahr 2011 ihre Meinung gegen Islands Walfangindustrie. Sie forderten den amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu diplomatischen und wirtschaftlichen Sanktionen gegen Island auf.

Im September 2011 reagierte Barack Obama: Er kündigte an, dieses Problem gegenüber Island immer wieder kritsich anzusprechen. Die WSPA ist über diesen Schritt erfreut, hätte sich aber zusätzliche Wirtschaftsanktionen auf isländische Produkte gewünscht.

Im Jahr 2011 kam es zu einem Eklat bei der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC): Die Länder Lateinamerikas hatten einen Antrag auf ein Walschutzgebiet gestellt, im Südatlantik, vom Äquator bis zur Arktis. Die Vertreter Japans boykottierten diesen Antrag und verließen demonstrativ den Saal – was international als skandalös bewertet wurde. Die nächste Abstimmung findet beim nächsten IWC-Treffen in Panama 2012 statt.

 

Wale weltweit schützen

Die WSPA möchte sowohl den kommerziellen, als auch den wissenschaftlichen Walfang endgültig stoppen:

  • Wir möchten Walschutz, als oberste Priorität, auf dem jährlichen IWC-Treffen erreichen.

  • Wir unterstützen unsere Mitgliedsorganisationen aus Pro- und Contraländern bei ihren Anti-Walfang-Kampagnen.

  • Wir leiten das Whalewatch-Netzwerk, eine Koalition aus 140 Tierschutzorganisationen, das sich gegen den Walfang ausspricht. Dank dieser Gemeinschaft ist es uns in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, internationalen Protest gegen die Aufweichung des Walfangverbotes zu mobilisieren.
  • Wir bitten Sie um Unterstützung: Mit Ihrem aktiven Handeln haben Sie der WSPA bereits geholfen, den Walfang-Nationen und der IWC zu beweisen, wie wichtig das Wohl der Wale.

Unser Ziel ist, alle Länder davon zu überzeugen, sich gegen den grausamen Walfang auszusprechen und dafür zu sorgen, dass Wale weltweit geschützt werden.

 

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