
Der kommerzielle Walfang wurde 1986 durch die Internationale Walkommission (IWC), die zuständige Behörde für die Regelung des Walfangs, untersagt.
Die IWC reguliert die Walfangindustrie und versucht die Bestände der Walpopulationen zu sichern. Das Verbot von 1986 wurde ausgesprochen, weil einige Arten akut vom Aussterben bedroht waren.
Der IWC gehören über 70 Mitgliedsstaaten an. Aber zwei der Staaten – Norwegen und Island – haben Einwände gegen das Verbot erhoben, die ihnen den kommerziellen Walfang gestatten.
Ein weiteres Mitglied, Japan, setzt den Walfang ebenfalls unter dem Vorwand „wissenschaftlicher Untersuchungen” fort.
Die WSPA möchte, dass die IWC das Verbot des Walfangs aufrechterhält, um das Wohlergehen der Wale der Welt zu schützen.
Norwegen und Japan werden in diesem Jahr wieder etwa 2.500 Wale töten. Einige werden sofort sterben, aber viele hundert werden lange leiden und einen qualvollen Tod sterben.
Ihr Fleisch und Speck wird für den menschlichen Verzehr verarbeitet. Andere Teile des Wals werden in Tierfutter verarbeitet oder einfach weggeworfen.
Norwegen erlaubte 2008 die kommerzielle Jagd von 1.052 Zwergwalen jährlich zur Fleischgewinnung. Norwegen hat über 8.100 Wale getötet seitdem die IWC das Verbot erlassen hat.
Japan tötete im letzten Jahr ingesamt 1.415 Wale aus sechs verschiedenen Arten, zu „wissenschaftlichen Forschungszwecken”. Die IWC hat das als unnötig verurteilt und in mehr als 20 verschiedenen Resolutionen Japan aufgefordert, die Jagd einzustellen.
Auch Island tötete 200 Zwergwale zwischen 2003 und 2007 für „wissenschaftliche” Zwecke.
Die Mitglieder des IWC treffen sich jährlich. Die WSPA setzt bei diesen Zusammenkünften auf Diplomatie, Erziehung und Öffentlichkeitsarbeit, um das Wohlergehen der Wale auf die Tagesordnung zu setzen.
Ihre Unterstützung hilft uns, den Walfang-Nationen und dem IWC zu zeigen, dass das Wohlergehen der Wale der Öffentlichkeit wichtig ist.
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